PM 07.11.2014: Vielfalt als Stärke – „SHORT report # 6“ befasst sich mit der Lage des Kurzfilms in Deutschland

Zum sechsten Mal veröffentlicht die AG Kurzfilm den „SHORT report“ – ein Magazin in deutscher und englischer Sprache, das aktuelle Themen der Kurzfilmszene Deutschlands aufgreift, analysiert und diskutiert.
Am 15. November 2014 wird die neueste Ausgabe im Rahmen einer Podiumsdiskussion zu Potentialen des Kurzfilms auf dem Internationalen Kurzfilmfestival interfilm Berlin vorgestellt.

Anders als in den bisherigen Ausgaben des „SHORT report“, in denen vor allem neue Entwicklungen und Tendenzen innerhalb der Kurzfilmszene im Mittelpunkt standen, widmet sich die sechste Edition der aktuellen Situation des Kurzfilms aus unterschiedlichen Perspektiven der Branche und ihrer Akteure. Nach wie vor stellt sich die Frage, wie das enorme kreative Potential von Kurzfilmen in Deutschland genutzt wird, wie Kurzfilme gefördert, produziert und vertrieben, wie sie letztlich wahrgenommen werden.

Themen sind im neuen „SHORT report“ u. a. die begrenzten Auswertungsmöglichkeiten für Kurzfilme in den Kinos. Ein Gespräch mit Vertretern der Verbände HDF KINO und AG KINO – GILDE zeigt, was Kinobetreiber daran hindert, Kurzfilme in ihr reguläres Programm aufzunehmen und warum beispielsweise die Vorfilmförderung der FFA bis heute nicht die erhoffte Wirkung erzielt. Des Weiteren hat der Produzent Frank Becher recherchiert, welche Fördermittel im Jahr 2013 für Kurzfilme zur Verfügung standen und seine Ergebnisse für „SHORT report“ ausgewertet. Und im Interview mit den Regisseuren Lola Randl und Axel Ranisch erfährt man, wie wenig Bedeutung zeitliche Begrenzungen für diese Filmemacher haben, dass die strikte Trennung zwischen Kurz- und Langfilm für sie nicht existiert.

„Die Beiträge des ‚SHORT report # 6‘ sind eine Sonde in die Branche. Sie alle bestätigen aus ihrer jeweiligen Perspektive, dass der Kurzfilm dringend andere, seinen spezifischen Anforderungen gerecht werdende, Produktions- und Vertriebsbedingungen braucht, denn diese unterscheiden sich stark von denen des Langfilms“, stellen die beiden Geschäftsführerinnen der AG Kurzfilm, Jana Cernik und Jutta Wille, fest.

Interessierte können den „SHORT report # 6“ direkt über die AG Kurzfilm beziehen.

Die Themen des „SHORT report # 6“ werden in Rahmen einer Podiumsdiskussion auf dem Internationalen Kurzfilmfestival interfilm Berlin vertieft.

Unter dem Titel Go Short! – Potentiale und Qualitäten einer unterschätzten Kunstform werden sich am 15. November 2014 um 15.30 Uhr in der Berliner Volksbühne Branchenvertreter mit den (unausgeschöpften) Potentialen und Qualitäten des Kurzfilms in Deutschland auseinandersetzen. Auf dem Podium diskutieren der Produzent Frank Becher, Christine Berg, stellvertretender Vorstand der FFA und Leiterin des Bereichs Förderung, Christian Pfeil, Mitgeschäftsführer der Arena Filmtheater BetriebsGmbH sowie der Regisseur, Produzent und Schauspieler Axel Ranisch über das offensichtlich vorhandene Wahrnehmungsproblem des deutschen Kurzfilm, sei es auf Kinoleinwänden oder innerhalb der Vergabegremien von Fördereinrichtungen, ebenso wie über die Frage, was unternommen werden kann, damit der Kurzfilm (wieder) stärker in den Fokus rückt.
Weitere Informationen dazu unter:
www.interfilm.de/festival2014/programm/interforum/programm-2014/panels.html

Die Printversion des „SHORT report # 6“ kann ab 15. November 2014 bei der AG Kurzfilm unter service(@)ag-kurzfilm.de bestellt werden. Zudem stehen die aktuelle Ausgabe sowie alle bisherigen auf der Homepage der AG Kurzfilm als pdf-Download zur Verfügung.

Das Kurzfilmmagazin „SHORT report“ wurde mit finanzieller Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien realisiert.

Wir danken dem Internationalen Kurzfilmfestival interfilm Berlin für die freundliche Unterstützung bei der Organisation der Podiumsdiskussion.

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